Mae Salong - klein Yunnan in Thailand
In Chiang Khong wurden wir von der Laotischen Hymne, auf der gegenüberliegenden Mekongseite mit Trompeten vorgetragen, geweckt. Vor 6:00 Uhr tummelten sich schon viele Leute am Ufer und so standen wir wieder früh auf. Unsere sehr zuvor kommende und nette Vermieterin überraschte uns mit einer schlechten Nachricht. Unser Toyota hatte einen Platten. Also, noch vor dem Frühstück Reifenwechsel, im Guesthouse noch einen Kaffee und auf zur Werkstätte.
Hier wird ein PKW Reifen noch geflickt und mit der Wasserprobe auf Dichtheit geprüft, beinahe wie beim Fahrrad. Dann noch ein (Farang) Frühstück und auf nach Mae Salong. Zuerst noch am Mekong, dann quer durch den nördlichsten Teil Thailands von der Grenze zu Laos bis an die Grenze zu Myanmar.
Zimmer in Mae Salong bezogen und durch den Markt gestreift. Mae Salong wird von sogenannten Kuomintang Chinesen bewohnt. Es waren Soldaten der chinesischen Volksarmee und mußten nach dem Sieg Mo Tse Tungs flüchten. Hier in den unwegsamen Bergen Thailands fanden sie Platz und lebten bis in die 80iger Jahre vom Opiumanbau und Heroinhandel. Neben dien Chinesen leben noch Minderheitenvölker wie die Akha, Karen, Shan oder Hmong in den Bergen Nordthailands. Am Markt sieht man Akhafrauen die Gemüse verkaufen und Armbänder an Touristen.
Sonst ist das Dorf chinesisch, angeblich wie Yunnan in Südchina.
Die Bewohner konnten dazu bewegt werden, auf den Mohnanbau zu verzichten und stellten auf andere Produkte wie Tee um. Überall sieht man Tee in allen Varianten. Wir besuchten die Plantage mit dem Namen 101 Plantage. Die Teeverkostung war einmalig und auch sehr interressant.
Hotel:
Khum Nai Phol, unmittelbar am Tagesmarkt, Zimmer nicht sehr geräumig (ausreichend), Badezimmer sehr klein, Englisch sprechende Rezepzionistin, 800,- THB incl. Frühstück



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